FAQ / allgemeine Fragen

1.) Ist die Dienstleistung eines Rechtsanwalts kostenpflichtig?

 

Ja. Sowohl bei der Beratung als auch die Vertretung fallen Kosten an. Die Höhe der Kosten für die Beratung hängen von der Dauer und dem Anforderungsgrad bzw. der Schwierigkeit der Frage ab. Natürlich kann hierbei verhandelt werden. Bei einer späteren Vertretung wird das Beratungsgespräch nicht abgerechnet.

 

 

2.) Wonach bemessen sich die Kosten eines Rechtsanwalts?

 

Die Kosten sind entweder in einer Honorarvereinbarung niedergelegt, die mit dem Mandanten abgeschlossen wird oder die Gebühren richten sich nach der gesetzlichen Gebührentabelle des Rechtsanwalts-vergütungsgesetzes (RVG).

Daneben kann man auch eine Honorarvereinbarung mit einem Pauschal- oder Stundensatz vereinbaren.

 

 

3.) Was ist, wenn ich mir die Beratung oder die Vertretung aufgrund meiner finanziellen Möglichkeiten nicht leisten kann?

 

Sie haben die Möglichkeit beim örtlichen Amtsgericht für die Beratung einen sogenannten Beratungshilfe-schein zu beantragen. Der Staat übernimmt dann die Kosten der Beratung.

Für eine rechtliche Vertretung kann ein Antrag auf Prozesskostenhilfe durch den Rechtsanwalt gestellt werden. Wenn die rechtliche Angelegenheit Aussicht auf Erfolg hat, werden von der Staatskasse die Gerichtskosten und die Anwaltskosten übernommen.

 

 

4.) Muss ich einen Termin vereinbaren?

 

Dies wäre sinnvoll, da auf einige Fragen eine Vorbereitung durch den Rechtsanwalt notwendig werden kann.

 

 

5.) Was muss ich zum Termin mitbringen?

 

Natürlich alles was für die rechtliche Frage bzw. Vertretung relevant ist. Natürlich sollten Sie auch die Versicherungsnummer Ihrer Rechtsschutzversicherung mitbringen, wenn Sie eine besitzen. Sie sollten sich vorher bei Ihrer Versicherung erkundigen, ob die Rechtsverfolgung von der Versicherungsleistung erfasst ist. Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Kosten dem Mandanten direkt in Rechnung gestellt. Prüfen Sie auch,  ob eine Selbstbeteiligung zu erbringen ist.

 

 

6.) Habe ich im Strafverfahren das Recht auf einen beigeordneten Rechtsanwalt (Pflichtverteidiger)?

 

In allen Phasen des Strafverfahrens haben die Beteiligten das Recht auf einen Anwalt.

Ein Angeklagter hat jedoch nur einen Anspruch auf einen aus der Staatskasse bezahlten Pflichtverteidiger bei Verfahren, wo die sogenante notwendigen Verteidigung gegeben ist. Dies ist der Fall bei Verfahren vor dem Landgericht oder dem Oberlandesgericht. Ebenso, wenn Untersuchungshaft angeordnet worden ist, eine freiheitsentziehende Maßnahme länger als 3 Monate andauert oder bei einem angedrohten Berufsverbot.

 

 

 

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